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Siloanlagen - Produktgerechte SilosSilo installations - Fitting to the productInstallations des silosInstalaciones de silos - Silos adecuados para los productos
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Siloanlagen - Produktgerechte Silos

Das produktgerechte Betriebsverhalten des Silos ist ein wesentlicher Beitrag zur Produktionssicherheit und zum Erhalt der Schüttgutqualität. Dabei sind folgende Probleme zu lösen:

  •  Unregelmäßiger Materialfluß
  • Schließen
  • Entmischen
  • Kornzerstörung
  • Breite Verweilzeitverteilung
  • Zeitverfestigung
  • Brückenbildung
  • Schachtbildung

Zur Vermeidung dieser Probleme werden unsere Silos bei unbekannten oder schwierigen Produkte mit dem Verfahren nach Jenike ausgelegt. Ist Ihr Produkt bei uns bereits bekannt, so wird auf die sich dafür bewährte Siloausführung zurückgegriffen.


Je nach Materialfluß beim Produktaustrag unterscheidet man zwischen:

Massenfluß - beim Austragen ist das gesamte Schüttgut im Silo in Bewegung

Kernfluß - es sind nur Teilbereiche des Schüttguts in Bewegung.

Bei einem Massenflußsilo sind aufgrund höherer Wandstärken und steilerem Konus die Investitionskosten höher als bei einem Kernflußsilo. Bei gleichem Lagervolumen baut es höher. Dafür lassen sich die o.g. Probleme "unregelmäßiger Materialfluß", "Schießen", "breitere Verweilzeitdauer" und "Zeitverfestigung" mit einem Massenflußsilo sinnvoll lösen.

 Die genannten Merkmale der Fließzustände ergeben die in der Grafik getroffene Zuordnung. Kriterium dafür sind die Produkteigenschaften und die gestellten Anforderungen an den Lagerprozess.

Welche Behälterform ist sinnvoll?
Unter Berücksichtigung der Kosten, des Behälterwerkstoffes und der
Notwendigkeit auf engstem Raum möglichst viel Lagervolumen zu installieren ist eine runde oder eine rechteckige Behälterform zu wählen. Der runde Behälter bietet vor allem Kostenvorteile, der rechteckige/quadratische Behälter bietet ein maximales Lagervolumen. Die gewählte Konus- und Auslaufgeometrie entscheidet wesentlich das Auslaufverhalten des Behälters. So weisen asymmetrische Konen ein besseres Auslaufverhalten als symmetrische Konen auf. Das Auslaufverhalten kann nochmals durch den Einsatz eines schlitzförmigen Auslaufes anstatt eines runden Auslaufes verbessert werden. Jedoch benötigen die genannten Konen mehr Bauhöhe und verteuern den Lagerbehälter. Bei der Auwahl der Behälterform ist stets, ziwschen der notwendigen Verfahrenstechnik, den bauseitigen Randbedingungen und den Kosten, einen Kompromiß zu finden.

Lagerung von hygroskopischen Stoffen:
Das Luftvolumen im Silo über dem Schüttgut nennt man Kopfraum. Beim Lagern nimmt diese Luft Feuchtigkeit auf oder gibt sie durch Kondensation (Tag/Nacht) ab. Die Abgabe der Feuchte muss bei hygroskopischen Stoffen verhindert werden. Deshalb wird die feuchte Luft aus dem Kopfraum entnommen, über eine Rohrleitung zum Trockner transportiert und nach dem Entfeuchten wieder in den Silokopfraum zurückgeführt.